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Terézia Mora

Das Ungeheuer

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 22.99 €

Verlag: Luchterhand

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Redaktion

Leser

Rezension

Die Welt des Darius Kopp, die in "Der einzige Mann auf dem Kontinent" erste Risse bekam, ist zerbrochen: Seine Frau hat sich das Leben genommen. Wohin, wenn eine Person das eigene Zuhause war? Nach langer isolierter Trauer reist Kopp in ihre Heimat, nach Ungarn. Im Gepäck ihre Asche und ihr Tagebuch. Die Seiten des Romans teilt eine Linie; darüber Kopps Erlebnisse, darunter das Tagebuch, durch das er eine neue Seite seiner Frau kennenlernt. Eine Reise voller spannender Begegnungen mit Fremden, seiner toten Frau, sich selbst. Bisweilen liest sich die Erzählung wie der Bewusstseinsstrom der Protagonisten, oft erfrischend erfinderisch in Sachen Wortwahl.

(mel)

Kurzbeschreibung

Eine der wichtigsten Gegenwartsautorinnen: »Solche Geschichten gibt's, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet«: Kein außergewöhnliches Schicksal vielleicht auf den ersten Blick, doch Terézia Moras Romanheld Darius Kopp droht daran zu zerbrechen. Denn Flora, seine Frau, die Liebe seines Lebens, ist nicht einfach nur gestorben, sie hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er sich in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Geringste mitbekommen hatte. Arbeit und Schlaf, Arbeit, Arbeitsweg und Schlaf. So sah das erfolgreiche Leben von Darius Kopp aus. Bis er eines Tages den Job verlor. Und bis sich bald darauf seine Frau das Leben nahm und ihm zum zweiten Mal in kürzester Zeit der Teppich unter den Füßen weggezogen wurde. Seitdem lebt er apathisch dahin, tötet die Zeit mit stumpfem Fernsehen und Fertigpizzen. Sein Freund Juri versucht Darius zwar wieder zurück in sein altes Leben als IT-Experte zurückzubefördern, doch dieser beschließt, eigene Wege zu gehen. Er wollte doch das geheime Tagebuch seiner Frau lesen, und er muss auch noch ihre Urne beisetzen. Aber wo? In ihrem ungarischen Heimatdorf oder in Budapest oder an den Hängen des Ararat? Und so begibt sich Darius Kopp auf eine lange Reise – auf der Suche nach der Wahrheit über seine Frau. Über sich selbst. Und über diese dunkle und ungeheuere Welt. "Tiefer ist Terézia Mora noch nie in die Abgründe hinabgestiegen, um die Bodenlosigkeiten heutigen Lebens auszuloten." Sigrid Löffler / Deutschlandradio Kultur (03.09.2013) "Terézia Mora ist mit "Das Ungeheuer" ein wunderbarer Roman über eine existenzielle Erfahrung gelungen." Ulrich Rüdenauer / SWR2 (02.09.2013) "In ihrem unvergleichlich kühlen, brillanten und originellen Stil erzählt Terézia Mora auf avancierte und bewegende Weise von der dunklen Seite in uns selbst." Andrea Gerk / NDR Kultur (02.09.2013) "So gegenwärtig, so brutal und so konsequent wie Terézia Mora erzählt kaum ein anderer von unserer sich zunehmend verquickenden Lebens- und Arbeitswelt." Christoph Schröder / KulturSPIEGEL (30.09.2013) "Ein schmerzreicher und mitreißender Roman" Volker Hage / DER SPIEGEL (07.10.2013) "Beklemmend und grandios. [...] Mit aller Wucht erzählt dieses Buch von unserer Gegenwart." Rainer Moritz / Neue Zürcher Zeitung (25.09.2013)


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