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Ingvar Ambjørnsen

Die Nacht träumt vom Tag

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 22 €

Verlag: Edition Nautilus

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Redaktion

Leser

Rezension

Dunkelheit umgibt den Leser von "Die Nacht träumt vom Tag", dem neuen Roman von Ingvar Ambjørnsen, von der ersten Seite an. Die Lektüre führt auf verschlungene Pfade in die Wälder Nordnorwegens. Man hat beim Lesen manchmal das Gefühl, sie für sich selbst zu erschließen, mit einem mulmigen Gefühl in den Knien, ohne Gewähr, wohin sie führen werden.

"Ich habe mir beim Schreiben keinen genauen Plan gemacht. Zunächst war da nur Sune, der in den Wald geht", so Ambjørnsen, der für den Roman aus eigenen Kindheitserlebnissen in Norwegen schöpfte. Der heute in Hamburg lebende Schriftsteller folgt seiner Figur. Als Leser folgt man ihm Schritt für Schritt und staunt über die Geschichte, die sich entwickelt. Man nächtigt mit Sune in leer stehenden Hütten und träumt sich in die Leben ihrer reichen Besitzer hinein. Man berauscht sich an der spröden Schönheit einer unberührten Natur und trifft dort auf andere Menschen: Aussteiger wie Sune, die sich freiwillig Regeln entziehen, und Menschen, die sich aus Not in den Wäldern verbergen - Kriegsflüchtige und politisch Verfolgte. Fernab der Zivilisation prallen so gesellschaftliche Gegensätze aufeinander, die sich verschärfen, als Sune einer schwer verletzten Vietnamesin, die ein Verbrechen begangen hat, bei der Flucht hilft.

Kurzbeschreibung

Der unnachahmliche Ambjørnsen-Sound in einem Setting wie von T.C. Boyle ! In den Wäldern Nordnorwegens lebt eine wilde Gemeinschaft von Aussteigern, alten Hippies, Kleinkriminellen und verkrachten Existenzen: Sune, Ende 30, hat dort sein Revier, lebt von Fischfang und Jagd, quartiert sich in leerstehenden Ferienhäusern ein, hinterlässt den Besitzern Nachrichten und streicht zum Dank dort auch schon mal eine Wand. Jan und Wanda betreiben einen Biobauernhof und gehören außerdem zu einem Netzwerk, das abgelehnten Asylbewerbern weiterhilft. Über dieses Netzwerk läuft dem verwilderten Sune eine junge Vietnamesin zu: Vale, eigentlich Minh Hai, die zwei Männer zu vergewaltigen versucht haben. Vale hat sich heftig gewehrt, einen der Männer getötet und den anderen sowie sich selbst schwer verletzt. Die Polizei sucht Vale und auch Sune, den man bei einem Bootsdiebstahl beobachtet hat. Beide müssen weg aus dem Revier … Mit diesem Roman knüpft Ambjørnsen an sein fulminantes Debüt »Weiße Nigger« an und erreicht eine neue Höhe seiner literarischen Qualität. Pressestimmen: »Er beherrscht fast alle Register, die stille und knappe Sprache, das Bizarre und das Dunkel-Gewalttätige, das Leidvolle und das Unheimliche … Ein Roman, der die ganze Bandbreite und Originalität des Geschichtenerzählers Ingvar Ambjørnsen zeigt.« Dagsavisen »Dieses Buch ist ein Vergnügen.Ambjørnsen schreibt weiterhin auf der Höhe seiner Kunst. ›Die Nacht träumt vom Tag‹ ist in vielerlei Hinsicht der ideale Ambjørnsen-Roman, wo der geneigte Leser Elemente aus fast dem gesamten früherenWerk wiederfindet.« Vårt Land »›Die Nacht träumt vom Tag‹ ist gleichermaßen ein Thriller im großen Stil wie ein prägnanter Kommentar zum Leben allgemein und wie es heute gelebt wird.« Dagens Næringsliv


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