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Ulrich Tukur

Die Spieluhr

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 18 €

Verlag: Ullstein

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Rezension

Das Schicksal führt den preußischen Kunstmäzen Wilhelm Uhde und die Französin Séraphine de Senlis zusammen. Viele Jahre und zwei Weltkriege später wird das Leben der beiden verfilmt. Während des Drehs entdeckt der Schauspieler, der Uhde verkörpert,  ein vergessenes Schloss in einem Wald in der Picardie. Hier lebte Séraphine als Magd der Marquise von Montrague einst - und noch heute, denn die Bewohner wechseln durch magische Türen und Bilder zwischen den Epochen, zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Inhaltlich und sprachlich knüpft Tukur an Romantiker wie Tieck und Hoffmann an und entführt den Leser auf eine wundersame Reise durch drei Jahrhunderte.

(kris)

Kurzbeschreibung

Wilhelm Uhde, der großbürgerliche Preuße, und Séraphine, eine einfache Französin, die von den Bewohnern ihres Dorfes verspottet und von den Kindern mit Dreck und Steinen beworfen wird, trennen Welten. Und doch hat das Schicksal sie zusammengeführt: den sensiblen Kunstsammler und seine tiefgläubige Putzfrau, die Bilder malt, seit ihr ein Engel des Herrn erschien. Viele Jahre und zwei Weltkriege später wird beider Leben verfilmt. Der Schauspieler, der im Film Uhde verkörpert, macht dabei eine seltsame Entdeckung, die ihn unversehens in den phantastischen Kosmos der Séraphine de Senlis katapultiert: in ein Leben hinter den Bildern und Gobelins eines vergessenen Schlosses der Picardie. Ulrich Tukur erzählt von der Macht der Malerei und der Magie der Musik. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch drei Jahrhunderte, in eine beunruhigende Welt zwischen Traum und Wirklichkeit. Pressestimmen: "Tukurs Sprache hat Patina, ja, sie sehnt sich nach Schönheit, Kultiviertheit, altem Glanz." Süddeutsche Zeitung, Christine Drössel, 05.12.2013 "Eine wundersame Reise durch drei Jahrhunderte." Bücher, 01.12.2013 "Eine wundersame Verirrung im Dickicht von Traum und Wahn, Vergangenheit und Gegenwart, Kino und Wirklichkeit." Kieler Nachrichten, Ruth Bender, 19.11.2013 "Eine opulente Novelle. Welt am Sonntag, Günter Fink, 10.11.2013 "Ein Buch, das man nicht verschlingen darf, sondern Seite für Seite genießen muss." Main-Echo, Sabine Dreher, 09.11.2013 "Wundersam verschmelzen Realität und Fantasterei." Focus, Caroline Link, 04.11.2013 „Seine Novelle ist eine Liebeserklärung an die Macht der Malerei und die Magie der Musik.“ Augsburger Allgemeine, Günter Keil, 26.10.2013 "Ein ungewöhnliches Lesestück, ein verführerisches." Braunschweiger Zeitung, Bettina Enßlen, 26.10.2013 Tukur erzählt eine Geschichte in bester schauerromantischer Tradition des 19. Jahrhunderts." Die Welt, Annette Stiekele, 16.10.2013 "Halsbrecherisch und virtuos, verrückt und manchmal auch ein wenig verschroben, aber charmant und klug erzählt." NDR - Buch der Woche, Katja Weise, 16.10.2013 "Tukur entwirft in präziser Sprache opulente Bilder." sda Schweizerische Depeschenagentur, Alexandra Stahl, 15.10.2013 "Er zeigt sich im wahrsten Sinne des Wortes als 'fantastischer' Autor." Madame, 12.10.2013 "Eine vielschichtige und äußerst klug konstruierte Geschichte." dpa, Alexandra Stahl, 11.10.2013 "Rauschhaft, fast labyrinthisch ist mit dieser harmlos schmal wirkenden Novelle ein erstaunlich lebenspralles Buch entstanden." Kulturjournal, Eva-Maria Lemke, 07.10.2013 "Eine Schauergeschichte nach Art alter romantischer Meister erzählt." KulturSPIEGEL, Wolfgang Höbel, 01.10.2013 "Eine Lektüre, wie sie einem nicht alle Tage begegnet." FAZ, Alexander Kosenina, 27.09.2013 " Ein dunkel glühender Alptraum des Fantastischen." Neue Presse Hannover, Matthias Halbig, 17.09.2013


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