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Elisabeth Klar

Himmelwärts

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 20 €

Verlag: Residenz

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Redaktion

Leser

Rezension

Sylvia hat ihren Partner an die Straße verloren, die ihr Jagdgebiet durchkreuzte, einen ganzen Wurf und ihre Lebensgrundlage. Sie passte sich an. Schnappte sich eine Menschenhaut, die zum Trocknen auf der Leine hing und wurde von der Fähe zur Frau. Seitdem arbeitet sie für eine NGO, jagt Spenden, und auf dem Prater fängt sie Amüsierwillige ein. Nachts geht sie tanzen, ins „Himmelwärts“, da sind viele Außenseiter, die sich anderswo tarnen müssen. Dort hat Sylvia Freunde, die mit ihr springen und raufen. Am liebsten mag sie Jonathan, er riecht nach Huhn. Menschliche Moral hat Sylvia noch nie verstanden. „Wenn sie Hunde als Haustiere halten, aber Schweine töten, warum sollte sie darüber groß nachdenken? Wichtig ist nur zu wissen, wo man selbst steht.“ Aber sie hilft Jonathan, als sich der Tumor, der aus seinem Rücken wächst, als Flügelpaar herausstellt. Elisabeth Klars Wien ist voller Untergetauchter, diesseits und jenseits der Grenze zum Fantastischen. Schwule und Lesben, Transmenschen und glitzernde Dragqueens, Einwanderer ohne Papiere, Ratten, Katzen, Füchse. Für sie alle wird die Stadt zunehmend bedrohlicher, und Sylvias gestohlene Haut droht zu zerreißen. Was uns bleibt, suggeriert das Ende dieses Romans, sind kleine Fluchten, sind Zärtlichkeit und Solidarität.

(ed)


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