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Brooke Davis

Noch so eine Tatsache über die Welt

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 19.95 €

Verlag: Antje Kunstmann

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Redaktion

Leser

Rezension

Bereits mit sieben kommt die kleine Millie Bird mit dem Tod in Berührung, als sie ihren Hund Rambo tot am Straßenrand findet. Schnell erkennt sie, dass Rambo nicht an einem besseren Ort ist, sondern nur im Garten ihres Hauses vergraben wurde. Millie merkt, dass alles um sie herum stirbt und beginnt, ein "Buch der toten Dinge" zu führen. Eine Spinne, ein Vogel, ihre Großmutter und die Nachbarkatze füllen ihr Buch, bis plötzlich ihr Vater stirbt und Nummer 28 ihrer Liste einnimmt. Als wenn dies noch nicht schwer genug wäre, wird sie dann noch von ihrer Mutter im Kaufhaus allein gelassen. Dort trifft Millie auf den 87-jährigen Karl, der aus dem Altersheim abgehauen ist. Gemeinsam mit Agatha, einer 82-jährigen Witwe, machen sich die drei unterschiedlichen Gestalten auf die Suche nach Millies Mutter. Die australische Schriftstellerin Brooke Davis - deren eigene Mutter in einem Autounfall starb, - erzählt in ihrem Debütroman einfühlsam eine Geschichte von Verlust, Trauer und Vergänglichkeit und zeichnet ihre Protagonisten sehr detailgetreu nach. Leider bleiben die Charaktere trotz der bildlichen Sprache nur schwer greifbar, sodass man als Leser keinen wirklichen Zugang zu ihnen findet und diese bis zum Schluss merkwürdig fremd bleiben.

(aca)

Kurzbeschreibung

Millie Bird ist sieben, als sie ihr erstes totes Ding findet, Rambo, ihren Hund. Von da an führt sie Buch über alles, was auf der Welt verloren geht: die Stubenfliege. Die Großmutter. Der Weihnachtsbaum. Darauf, dass sie auch ihren Dad in ihr Buch der Toten Dinge eintragen muss, war sie überhaupt nicht vorbereitet, und auch nicht darauf, dass ihre Mom sie im Kaufhaus stehen lässt und nicht wiederkommt. Karl ist siebenundachtzig, als sein Sohn ihn ins Altersheim bringt. Hier wird er nicht bleiben, denkt Karl, als er seinem Sohn nachschaut, und kurz darauf haut er ab. Erst mal ins Kaufhaus, bis sich was Besseres findet. Dort trifft er Millie. Agatha ist zweiundachtzig und geht nicht mehr aus dem Haus, seit ihr Mann gestorben ist. Halb versteckt hinter Gardine und Efeu, sitzt sie am Küchenfenster und beschimpft die Passanten. Bis das kleine Mädchen von gegenüber zurückkommt, allein … Von Verlust und Trauer erzählt Brooke Davis in diesem berührenden Roman – und zugleich von einem Abenteuer voll furiosem Witz: Wie drei, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufbrechen, um Millies Mutter zu suchen, und dabei zurück ins Leben und die Liebe finden.


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