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Jörn Birkholz

Schachbretttage

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 19.9 €

Verlag: Folio Verlag

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Redaktion

Leser

Rezension

Das Leben als Schriftsteller ist hart, zumindest für jene Autoren, deren Bücher nicht auf die Bestsellerlisten kommen. Jene Autoren, deren Werk im Regal untergeht oder gar nicht erst im Laden landet, weil selbst die größte Buchhandlung nicht alle Titel listen kann. Diesen Autoren zollt Jörg Birkholz Tribut. Flott und äußerst amüsant beginnt er seinen Roman mit Dialogen: Benedikt Buchholz, ein unbekannter Schreiber, der gerade sein Erstlingswerk "Derangiert" veröffentlicht hat, versucht am Telefon, Buchhändler zu einer Autorenlesung zu überreden (Hinweis: Birkholz' Erstling hieß "Deplatziert"). Seine Hartnäckigkeit wird belohnt: Gemeinsam mit seinem Vorleser, Viktor, tritt er eine Lesereise an, die ihn über ein Kaff in Ostdeutschland bis nach Rügen führt. Immer wieder eckt das Duo an, trifft vielerorts auf Künstlervorurteile. Dann kommt der Bruch: Den Lesungen folgt ein Fenstersturz, der die Leser kurz verwirren mag. Wird jetzt aus dem humorvollen Reisetagebuch etwa ein Krimi? Und kommt dieser Mord nicht gar zu plump daher? Oder ist dieser Wandel bloß ein Kunstgriff? Der Irritation folgt Neugierde, die dafür sorgt, dass man das Buch bis zur letzten Seite liest. Manche werden sich wünschen, Birkholz wäre bei den Anekdoten aus dem Leben eines Schriftstellers geblieben.

(ew)

Kurzbeschreibung

Ein lakonisch und mit kühlem Humor gezeichnetes Lebensgefühl der „Thirtysomethings“ mit finalem Absturz: Schnoddrig und mit trockenem Humor erzählt „Schachbretttage“ vom Lebensgefühl der „Thirtysomethings“ und switcht gekonnt zwischen ironischer Verzweiflung und dem Zynismus junger Erwachsener, zwischen Perspektivlosigkeit und dem herzhaften Versuch eines Jungautors, im Literaturbetrieb Fuß zu fassen. Jörn Birkholz beschreibt eine skurrile Lesereise voll Irrwitz und überraschender Wendungen: Der Protagonist des Romans, Benedikt Buchholz, Erstlingsautor, weiß: Bei knapp hunderttausend Buchneuerscheinungen im Jahr ist er nicht der einzige Autor, der die Leiter des Erfolgs erklimmen will. Darum nimmt er kurz entschlossen sein Telefon in die Hand und versucht unermüdlich, seinen Namen skeptischen Buchhändlern und argwöhnischen Bibliothekaren vertraut zu machen. Seine Beharrlichkeit trägt Früchte und so touren Benedikt und Viktor – Freund und Vorleser des Buches – durch die deutsche Provinz, um die spärliche Zuhörerschaft von der Qualität des Romans „Derangiert“ zu überzeugen. Birkholz begleitet den Autor und seinen Vorleser von Kleinstadtbüchereien bis in ein Luxushotel auf Rügen – wo wie aus heiterem Himmel ein Mann vom Balkon stürzt. Pressestimmen zum Buch: „Jörn Birkholz spielt strategisch, ähnlich einem Schachspiel. Zug um Zug entwickelt er die Geschichte. Nur der Autor weiß, ob dieses Spiel mit einem Schachmatt für Benedikt Buchholz enden wird. (...) Ein gutes Buch mit einem überraschenden Ende.“ Lieselotte Stalzer, Buchhandlung beim Augarten „In Birkholz‘ Szeneroman aus der Welt des Literaturbetriebs wimmelt es von grotesken Minihelden, aufgeregten Textliebhaberinnen und unterzuckerten Literaturexperten.“ Buchkultur „Locker und witzig geschrieben.“ www.fraeuleinjulia.de „Burcu Arslan hat den Roman mit Vergnügen gelesen.“ Radio Bremen


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