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Davide Enia

So auf Erden

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 19.99 €

Verlag: Berlin Verlag

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Redaktion

Leser

Rezension

Als er neun Jahre alt ist, steht Davidù zum ersten Mal in einem Boxring. Sein Vorbild ist sein Vater, der vor seiner Geburt starb: "Der Paladin", so sein Kämpfername, sei der beste Boxer gewesen, den Sizilien je gesehen hat, das erzählt ihm jedenfalls sein Onkel Umberto. Der fehlende Vater ist allgegenwärtig in dieser bittersüßen Kindheits- und Jugendgeschichte, obwohl Davidù behütet bei seiner Mutter aufwächst. Die Schönheit des Kampfes und die Liebe zum Meer lehrt ihn der lebenslustige Onkel, der sich mit klugen Tricks und viel Charme durch das Palermo der 70er-Jahre schwindelt. Der schweigsame Opa Rosario zeigt ihm das Kochen und erzählt von seinen schlimmen Kriegserlebnissen, die kluge Oma Provvidenza vermittelt ihm die Liebe zur Sprache und zu den Büchern. Und da ist noch Gerruso, der Verlierer mit dem großen Herzen, der am widerstrebenden Davidù hängt, und Nina, Gerrusos Cousine, mit den schönen Maulbeerlippen, die ihn nach seinem ersten Boxkampf küssten. Autor Davide Enia schreibt - so poetisch und leichtfüßig wie einst Muhammad Ali boxte - über die Bedeutung der Liebe, der Freundschaft und der Familie sowie über die allgegenwärtige Mafia. Für seinen ersten Roman erhielt der Schauspieler und Dramaturg den renommierten italienischen Literaturpreis "Premio Strega".

(mpö)

Kurzbeschreibung

Seit Hemingway hat niemand mehr so über das Kämpfen geschrieben. Und seit Lampedusa niemand mehr so über Sizilien und die Liebe. Mit neun erlebt Davidù seine erste Schießerei in den Straßen Palermos. Ebenfalls mit neun trägt der Junge zum ersten Mal Boxhandschuhe. Und mit neun Jahren begegnet Davidù Nina - dem Mädchen mit dem Maulbeermund - und er bekommt zum ersten Mal im Leben weiche Knie ... Davidùs Vater starb kurz vor seiner Geburt, und so sind es seine Mutter, seine Großeltern und sein hünenhafter Onkel, die ihn aufziehen. Die Jahre vergehen. Von Onkel Umbertino lernt Davidù die Liebe zum Boxen und zum Meer. Von seiner Großmutter, einer Lehrerin, die Liebe zu den Worten und zum Erzählen. Von Großvater Rosario, dem großen Schweiger, die Liebe zu den Pflanzen und zum Kochen. Und von Nina - von Nina lernt er einfach die Liebe. Eine Liebe, für die er immer wieder kämpfen muss - vor allem gegen sich selbst. Als Davidù schließlich für das Finale in den Ring steigt, geht es um viel mehr als nur die italienische Meisterschaft ... Ein kraftvolles Debüt, gewalttätig und lyrisch zugleich. Stilistisch zieht Enia meisterhaft sämtliche Register: Tragik, Komik, Ironie, Poetik, Realismus. So entsteht ein "Hurricane" von einem Roman, in dem Trauriges und Episches, Schönes und Wildes sich zu einer unvergesslichen Geschichte fügen.


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