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Max Scharnigg

Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 19.99 €

Verlag: Hoffmann und Campe

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Redaktion

Leser

Rezension

Max Scharnigg erhielt für seinen Debüt-Roman "Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe" mehrere Preise. Und das zu Recht. Und wieder beweist der Münchner in seinem märchenhaft anmutenden zweiten Buch erzählerisches Können. Schauplatz ist das ländliche Pildau. Dort leben drei Generationen unter einem Dach. Die innere Struktur des Romans orientiert sich an den Erinnerungen des Protagonisten Jasper Honigbrod. Auf herrlich leichtfüßige Weise erzählt er die Lebensgeschichten seiner Familienmitglieder. Das klingt erst einmal nicht sehr spannend, aber Scharniggs klare Sprache und amüsante Erzählweise zaubern eine Romanwelt, in die man völlig eintaucht. Er beginnt mit seiner eigenen Kindheit. Das Besondere daran ist der Blickwinkel. Man verfolgt die Ereignisse aus Sicht des kleinen unbedarften Jungen. Lebensverändernd für den Sechsjährigen: das plötzliche Eintreffen des Findelkinds Lada, das der Vater aus einem Unfallwagen "entführt". Man spürt, dass Lada für Jasper im Verlauf der Geschichte ein ganz besonderer Mensch sein wird. Vorerst führt er den Leser durch die Verstrickungen der Vergangenheit. Hier wechselt sein Erzählstil. In zügigen Strichen porträtiert ein erwachsen gewordener Erzähler die Stiefmutter, "Lene-Mama", den Vater und Großvater - und später Lada. Mehr wird nicht verraten. Unbedingt lesen!

(jw)

Kurzbeschreibung

Die magische Welt des Jasper Honigbrod: Ein Einsiedlerhof in den Hügeln, drei Generationen unter einem Dach und ein sehr alter Fisch im Weiher - das ist das Dorf Pildau. Wer hier aufwächst, kann entweder sehr glücklich oder sehr unglücklich werden. Jasper Honigbrod entscheidet sich mit sechs Jahren für das Glück. Was er noch nicht weiß: Fehlentscheidungen sind in seiner Familie ausgesprochen häufig. In Pildau geht jeder auf seine Weise mit dem Leben und dem Zeitverflug um. Die größte gemeinsame Sorge gilt der Hofstange, die nach alter Tradition jedes Jahr höher in den Himmel wachsen muss. Als nach einem nächtlichen Unfall das Waisenkind Lada auf dem Hof landet, beginnen sich die Dinge zu verändern, nicht nur für Jasper, der zu einer Schwester und einer ersten Liebe kommt. "Außergewöhnliche Erzählkraft, Lust am Fabulieren jenseits des literarischen Mainstreams und eine einzigartige Hand für das Magische." Die Jury des Mara-Cassens-Preises. Pressestimmen: »Wie die Honigbrods ihre merkwürdigen Leben meistern, berührt am Ende doch.« Kieler Zeitung, 15.01.2014 »Diese Chronik [ist] lesenwert für jene die entschleunigte, ruhige, entspannte Literatur mögen. In Pildau aber hat man die Langsamkeit nicht wiederentdeckt. Man hat sie dort erfunden.« Andreas Dörr, Reutlinger General-Anzeiger, 16.01.2014 »Es wirkt wie eine gewöhnliche Erzählung und ist doch etwas ganz Besonderes, große Literatur über einen kleinen Ort.« Günter Keil, Münchner Feuilleton, 11.01.2014 »Mit sorgfältig gewählten, zeitlos klingenden Sätzen beweist Max Scharnigg, dass große Literatur auch über kleinste Orte geschrieben werden kann.« Günter Keil, Landshuter Zeitung, 04.01.2014 »Scharnigg schreibt mit überbordender Bildhaftigkeit. Sein Text hat Witz und hübsch gespielte Naivität. Die Wirklichkeit erscheint manchmal märchenhaft.« Karin Grossmann, Sächsische Zeitung, 04.01.2014 »Wer freut sich drüber? Menschen mit Herz für rührend-schrullige Figuren, liebevolle Sprache und einen Schuss Magie.« Jan Stremmel, SZ online, 10.12.2013 »Als Buchbesprecher scheitere ich hier. Ich kann Ihnen nur sagen, dass ich, als ich es ausgelesen habe, sofort zehn Exemplare bestellt habe für alle, die ich gerne habe.« Annemarie Stoltenberg, Bremer Nachrichten, 23.11.2013 »»Danke, Max Scharnigg, für diesen wunderbaren Roman. Dieses Buch ist zauberhaft. Unbedingt lesen!« Lübecker Nachrichten, 28.11.2013 »Das neue Buch von Max Scharnigg ist schlicht ein leises, großherziges, verblüffendes, erstaunliches Geschenk. Noch in hundert Jahren werden sich Leser darüber beugen, sich freuen, rätseln und nicht müde werden zu grübeln. Ich werde einen ganzen Stapel davon kaufen, um es denen zu schenken, die ich gern habe. Ich möchte am liebsten mit niemandem mehr befreundet sein, der dies Buch nicht gelesen hat. Was Max Scharnigg mit Sprache macht, kann zur Zeit in Deutschland nur er: Beglücken ohne auch nur einen Krümel von Kitsch, tiefe Menschenliebe ohne Rührseligkeit, Trost über eine Kindheit mit all ihren Dramen und Traumata breiten und niemand kann irgend etwas von coming of age Roman dazu faseln. Max Scharnigg entzieht sich kühn eingefahrenen Mustern. Was für ein Wunder! Jubel über dieses schöne Buch!« Annemarie Stoltenberg, 13.09.2013 »Ein hinreißender Heimatroman, getragen von phantastischen Formulierungen.« Tobias Becker, KulturSPIEGEL, 01.10.2013 »Der Journalist Max Scharnigg erzählt so liebevoll und mit wunderbar anschaulicher Sprache vom Alltag dieser schrulligen Typen, dass man gar nicht anders kann, als sie ins Herz zu schließen.« Cosmopolitan, 01.12.2013 »Mit welcher Zärtlichkeit und Sympathie Scharnigg seine Protagonisten beschreibt, fasziniert und beglückt. Man ist verblüfft über die Wortwahl und -findungen, die schöner nicht sein könnten.« Wienerin, 01.11.2013 »Max Scharnigg […] hat zwei hervorragende Romane geschrieben.« Interview, 26.10.2013 »Geschichten vermögen also Ängste zu bannen. Und wenige Geschichten schaffen das so eindrucksvoll wie Max Scharniggs "Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau".« Jan Drees, Eins Live »Ein Junge plaudert über seinen Alltag auf einem fast normalen Einsiedlerhof und verwandelt ihn durch die Macht der Sprache in einen geradezu magischen Ort. Große Klasse.« Christa Thelen, Petra, 01.10.2013 »Ein virtuos erzählter Entwicklungsroman. « Sascha Stienen, General-Anzeiger, 19.10.2013 »Was für ein Buch! Welche sprühende Fantasie und Erzählfreude, welch einmalige Stimmungen, originellen Wort- und Satzschöpfungen, welche Liebe des Autors Max Scharnigg zu seinen Romanhelden.« Mathilde Sum, Mittelbadische Presse, 15.10.2013 »Eine magische Geschichte von außergewöhnlicher Erzählkraft.« Bunte, 14.10.2013 »Ein sympathisch skurriler Schelmenroman.« Andreas Thiemann, Westfalenpost, 15.10.2013 »Scharnigg verleiht seinem Helden einen solchen Zauber, dass sich die eigentlich tragische Handlung fast wie ein Märchen liest. FAZIT: Fantastisch! Hat das Zeug zum Kultbuch.« Freundin, 11.09.2013


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