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Sheila Heti

Wie sollten wir sein?

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Informationen: , 19.95 €

Verlag: Rowohlt

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Rezension

Wie sollten wir dieses Buch lesen? Sheila Heti hält sich an keine Genregrenzen, sie verarbeitet offenkundig autobiografische Szenen und Personalien zu einer Romanhandlung. Genau das macht den Reiz und die Faszination dieses Buches aus, das 2012 in den USA als literarische Sensation gefeiert wurde. Die kanadische Schriftstellerin geht als ihr Roman-Alter-Ego auf die Suche nach Antworten, die der Romantitel aufwirft. Wir folgen der rastlosen Sheila im Buch durch ihre Schaffenskrise beim Schreiben eines Theaterstückes, das sie jahrelang vor sich herschiebt und sie doch täglich mit der Frage ihrer Identität als Künstlerin konfrontiert. Die Freundschaft mit der Malerin Margaux wird zum Rettungsanker. Doch je mehr sie die Freundin zum Forschungsobjekt ihrer Sinnsuche macht, desto mehr entfernt sich Margaux. Sheila flieht in sprachlos-wüste Sex-Abenteuer mit ihrem dominanten Lover Israel. Sie flieht in die Künstler-Hochburg New York und spürt sehr bald, dass sie ihren Sinn nur dort finden kann, wo sie herkommt. Bei den Menschen, die sie liebt und die mit ihr zusammen versuchen, die Fragen zu ergründen, die sie bewegen. Am Ende geht es nicht darum, wie wir sein sollten, sondern was wir draus machen. Heti stürzt sich ins Leben wie ins Schreiben, sie hält sich an keine Regeln und sprengt dadurch alle Grenzen. Genauso sollten wir sein.

(ts)

Kurzbeschreibung

Sheila lebt in Toronto: Frisch geschieden und künstlerisch blockiert von der Arbeit an einem feministischen Stück, das sie für ein Theater schreiben soll, steckt sie mitten in der Lebenskrise. Alle anderen scheinen zu wissen, wie das geht: authentisch leben. Nur sie weiß es nicht, hat sie doch das meiste von Männern gelernt, die ihr etwas beibringen wollten. Also beginnt sie, Gespräche mit ihrer besten Freundin, der Malerin Margaux, auf Band aufzuzeichnen, macht sie zum Untersuchungsobjekt ihrer philosophischen Neugier. Und nicht nur sie, sondern auch ihren dominanten neuen Lover Israel. Aber wo bleibt dabei sie selbst? Was, so fragt sie sich, ist Liebe, was ist Schicksal, wie bleibt man sich treu? Von Toronto nach Miami, New York und wieder zurück, führt Sheilas zuweilen sehr komische Erkundungs reise sie – und uns – in immer fruchtbareres, gefahrvolleres Gelände. In den USA bekam Sheila Hetis formal wagemutiger, da erfrischend unaufgeräumter «Roman aus dem Leben», der teils Seelenreise, teils literarisches Künstlerporträt, teils Bekenntnis ist, begeisterte Kritiken. Ein Muss für jeden, der in einer Zeit manischer Jugendlichkeit nach dem sucht, was man altmodisch Charakter nennt. «Helen Fielding hat es in ‹Bridget Jones› lustig und fiktional angelegt, Elizabeth Gilbert in ‹Eat, Pray, Love› humorlos. Nun kommt, als Mixtur aus Memoir, Roman, Ratgeber und Traktat, Sheila Heti daher, würzt das Ganze mit Plot, diversen Blowjobs und frechen Ausrufezeichen und macht es endlich glaubhaft.» THE GUARDIAN Stimmen zum Buch: Großartige und provozierende Selbstfindungsprosa (Die Zeit) Endlich mal wieder ein Buch, das es schafft, über die Gegenwart zu reden, ohne ihr dabei alles Gegenwärtige zu nehmen, endlich mal wieder Prosa, die wild und mutig und experimentell ist. Bücher sollten so sein (Die Welt) Sheila Heti buchstabiert sich spielerisch durch die Unwägbarkeiten des urbanen Lebens (Der Spiegel) (Welt am Sonntag)


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