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Sylvia Nasar

Markt und Moral

SACHBÜCHER

Informationen: , 29.99 €

Verlag: C. Bertelsmann

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Redaktion

Leser

Rezension

Nur die inneren Werte zählen! Dem Anschein nach handelt es sich bei dem Buch von Sylvia Nasar um einen harten Brocken. Der deutsche Titel und die Seitenzahl deuten auf einen langweiligen Wälzer hin. "Markt und Moral" ist aber ein großartiges und unterhaltsames Panorama ökonomischen Denkens seit Mitte des 19. Jahrhunderts.

Die Journalistin Nasar stellt Leben und Werke von bedeutenden Wirtschaftswissenschaftlern wie Karl Marx, Alfred Marshall oder John M. Keynes vor. Dabei geht sie wie in klassischen Biografien vor: Der Leser erfährt zum Beispiel, dass Schumpeter viele Frauen, Keynes eher die Männer liebte. Sylvia Nasar gelingt es aber obendrein, wichtige Hypothesen und Befunde der Ökonomie anschaulich zu erklären und zu erzählen, wie die Menschen in Wien, London oder Paris lebten. Selten werden Theorien über Konjunkturzyklen, Inflation und Deflation so lebendig. Selten erscheinen Ökonomen so menschlich und gleichzeitig so genial. Sylvia Nasar hegt Sympathie für jene Figuren, die die Welt anhand ihrer Erkenntnisse verbessern wollten. In einer Zeit, in der Ökonomen eher als kühle Mathematiker gelten, die ihre Gestaltungsmacht den Finanzmärkten überlassen haben, teilt man ihre Bewunderung nur zu gerne.

(clb)

Kurzbeschreibung

Wie funktioniert unser Wirtschaftssystem? Krise, Staatspleiten, Rettungsschirme, bad banks – schon das Vokabular beweist, dass Wirtschaft heute wie ein Thriller anmutet. Wieder steht die zentrale Frage im Raum, die seit 200 Jahren die großen Denker umtreibt: Wie lassen sich ökonomische Effizienz, soziale Gerechtigkeit und individuelle Freiheit in Einklang bringen? Sylvia Nasar hat mit ihrem Bestseller »A Beautiful Mind« ihr Gespür für Menschen bewiesen, die mit kühlem Kopf, aber heißem Herzen einer Idee folgen, Neues zu denken wagen. Jetzt folgt sie den abenteuerlichen Wegen von Männern und Frauen, die behaupteten, Hunger und Knechtschaft seien kein unabänderliches Schicksal, die Menschen könnten ökonomische Zwänge aufbrechen. Wer diese Ökonomen waren, was sie quälte, wofür sie kämpften und was das alles mit uns heute zu tun hat, das erzählt die Autorin kompetent und voller Dramatik und sehr nah am Leben. "Wer sich für Ideengeschichte und Ideengeber der Ökonomie interessiert, der wird dieses dicke Sachbuch verschlingen wie einen guten Krimi." Süddeutsche Zeitung (11.11.2012) Sylvia Nasars Geschichte der großen Ökonomen und ihrer Ideen besticht als spannendes, aber nie oberflächliches Lesebuch. Handelsblatt (01.02.2013) „Die US-Journalistin Sylvia Nasar spannt in ihrem kurzweiligen Sachbuch „Markt und Moral“ einen Bogen über zwei Jahrhunderte Ideengeschichte der Ökonomie. Angesichts der Dominanz mathematischer Modelle in der Ökonomie erfrischt die Lektüre über diese Sozialwissenschaftler, die allesamt Gewissheiten in Frage stellten. Das Verdienst von Nasar ist es, viele solche wichtigen Ideen zu erklären. Absolut verständlich und auch noch unterhaltsam.“ SWR 2 „Die Buchkritik“ (12.02.2013)


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