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George V. Higgins

Die Freunde von Eddie Coyle

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 14.95 €

Verlag: Kunstmann

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Redaktion

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Rezension

In seinem meisterhaften Kriminalroman von 1970 entwirft George V. Higgins das Porträt des kleinen Gauners Eddie Coyle, der in Boston als Waffenhändler und Handlanger für die Mafia tätig ist. Dabei liefert der unterschätzte Krimi-Altmeister einen realitätsnahen Einblick in die Welt des Verbrechens, die weder glamourös noch abenteuerlich ist und mehr aus Reden, denn aus Handeln besteht. Hier ist Gewalt eine Notwendigkeit, die die Wahrscheinlichkeit erhöht, geschnappt zu werden, sind die Mutigen und Dummen entweder tot oder im Gefängnis und gibt es lediglich eine Gewissheit: Es wird sich nichts ändern. Und all das macht diesen Roman noch heute ungemein lesenswert!

(sh)

Kurzbeschreibung

Dem kleinkriminellen Waffenschieber Eddie »Fingers« Coyle droht der Bau, und Detective Dave Foley, sein Freund und Helfer bei der Polizei, stellt ihn vor eine schwierige Wahl: Die einzige Möglichkeit, dem Knast zu entgehen, ist, einen von seinen guten Kunden zu verpfeifen. Doch wer von den unzähligen Gangstern, die Eddie Coyle seine Freunde nennt, muss dran glauben? Für Jimmy Scalisi, einen skrupellosen Mobster mit besten Verbindungen, hat Coyle die Knarren für eine Serie von brutalen Banküberfällen besorgt. Von Jackie Brown erwartet Coyle eine neue Lieferung, ein ganz großes Ding, Maschinenpistolen für ein paar politisch sehr Engagierte. Und dann ist da noch Dillon, in dessen Bar Kontakte geknüpft und Geschäfte gemacht werden. In Eddie Coyles Welt wäscht zwar eine Hand die andere, aber hier spielt jeder sein eigenes Spiel … Pressestimmen: "Das ist kein Realismus. Sondern Wahrhaftigkeit." Marcus Müntefering, SPIEGEL ONLINE "Wer Krimis mit zeitgeschichtlicher Relevanz mag, bei denen es wirklich um etwas geht, ist mit Higgins bestens bedient." Wolfgang Bortlik, 20 Minuten "Als sein Buch, für das es sich zu sterben lohne, benannte der große Elmore Leonard die Gangstergeschichte 'The Friends of Eddie Coyle' von George V. Higgins." Alf Mayer, culturmag.de "Ein toller Autor, von dem es noch einiges zu übersetzen gäbe!" Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung "Ein Stop and Go, jedes einzelne Wort zählt." Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung "Der moderne Gangsterroman verdankt Higgins mehr als jedem anderen Autoren." Martin Compart, http://martincompart.wordpress.com/ "Higgins Roman ist (...) knapp genug für vielfältige Interpretationen und ausgefeilt in Perfektion, was Charaktere, Dialoge und Handlungsführung angeht." Jochen König, Krimi-Couch.de "Hervorragend geschrieben, ansprechend übersetzt; Dialoge, Action, Spannung und leiser, düsterer Witz sind exzellent austariert." Jochen König, Krimi-Couch.de "Endlich, wir haben schon ungeduldig gewartet: George V Higgins' 'Die Freunde von Eddie Coyle' ist (wieder) da, in einer brillanten Übersetzung, die Dirk van Gunsteren besorgt hat. Mit diesem Roman landete (...) Higgins 1971 seinen ersten großen literarischen Erfolg - der seines so realistischen wie extrem ausgeklügelten Plots, besonders aber seiner grandiosen Dialoge wegen zum Kultbuch wurde." Gitta List, schnüss "Higgins schrieb nicht nur so lebensechte Dialoge, dass man die Spuckespritzer seiner Figuren im Gesicht zu spüren meinte, er baute seine Romane fast ganz aus wörtlicher Rede auf, als seien es Abhörprotokolle." Thomas Klingenmaier, Tages-Anzeiger "In 'Die Freunde von Eddie Coyle', dem ersten Roman der amerikanischen Krimilegende George V. Higgins, stehen der schärfste erste Satz und die schärfsten Dialoge. Ein Buch wie ein Faustschlag am Morgen." Elmar Krekeler, Die Welt


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