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William Boyle

Eine wahre Freundin

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 22 €

Verlag: Polar

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Rezension

Durch schlechte Phasen im Leben schlawinert man sich durch, das ist Lacey Wolfsteins Maxime. Als der Ex-Pornostar auf Rena Ruggiero, die Witwe eines Mafiabosses, und ihre 15-jährige Enkelin Lucia trifft und sich entschließt, den beiden zu helfen, beginnt eine atemberaubende Flucht aus der Bronx nach New Jersey und wieder zurück nach Brooklyn. Mafia-Deals und Morde, diverse Geldkoffer, heftiger Familienstreit und alte Männer, die ein Nein nicht kapieren wollen – immer, wenn die Katastrophe droht, wartet Boyle mit einer weiteren aberwitzigen Wendung auf und unterlegt sie mit klugen, witzigen Bezügen zu Filmen, von Scorseses „Goodfellas“ über Anklänge an Tarantinos exzessive Bilder bis zu „Thelma und Louise“. „Wir haben ein paar Dellen, aber deswegen sind wir nicht schrottreif“ – Boyles funkelnde Dialoge würden jedem Film Schwung und Eleganz verleihen. Wolfsteins abgeklärter Optimismus schweißt die unterschiedlichen Frauen zusammen. Weil sie nicht aufgeben, lernen sie sich in zwei chaotischen Tagen neu kennen, der widerspenstige Teenager auf Vatersuche ebenso wie seine fromme Großmutter, die ihre Moral den gesetzlosen Verhältnissen und der neuen Freundschaft mit „Wolfie“ Wolfstein erfolgreich anpasst: „Wenn man nicht tot ist, lässt sich alles wieder hinbiegen“.

(lk)


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