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Antonio Hill

Tote Liebe

THRILLER UND KRIMIS

Informationen: , 9.99 €

Verlag: Suhrkamp

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Redaktion

Leser

Rezension

Inspektor Héctor Salgado ist zurück! Immer noch ist das Verschwinden seiner von ihm getrennt lebenden Frau ungeklärt und auch in seinem aktuellen Fall geht es um vermisste Personen: Vor sieben Jahren verschwand das Liebespaar Cris und Dani. Damals wurde der Dritte in ihrer Ménage-à-trois als vermeintlicher Mörder angesehen und in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Doch nun werden die Leichen von Cris und Dani in einem verlassenen Haus gefunden. Sie wurden sorgfältig zugedeckt und neben ihnen steht ein Rucksack mit 10?000 Euro. Also wird der Fall  neu aufgerollt. Der Abschluss von Antonio Hills Barcelona-Trilogie ist ein spannender und über weite Strecken raffinierter und sauber konstruierter Krimi, der insbesondere durch die vielen Perspektiv- und Zeitenwechsel besticht. Hierbei gelingt es mühelos, den Überblick zu behalten, da Hill seinen Figuren viel Raum zur Entfaltung gibt und mit ihnen die verschiedenen Facetten der Liebe verhandelt. Vor dem Hintergrund der von Regierungsprotesten zusehends erschütterten Stadt Barcelona gelingt es ihm, die Handlungsstränge der vorherigen Bücher aufzuklären. Deshalb bleibt als kleiner Wehmutstropfen nur die Auflösung, die angesichts des über 400 Seiten sorgfältig ausgearbeiteten Plots auf den letzten 100 Seiten doch sehr herbeigezogen ist.

(sh)

Kurzbeschreibung

Der Abschluss der Barcelona-Trilogie rund um Inspektor Héctor Salgado: Ein Paar, das sich zwischen vertrockneten Blüten in den Armen liegt – nackt und mit eingeschlagenen Schädeln. Daneben ein Rucksack voller Geld … Das ist es, was Inspektor Héctor Salgado zu Gesicht bekommt, als er in das verlassene Haus am Stadtrand von Barcelona gerufen wird. Die Opfer gelten seit sieben Jahren als vermisst, wie vom Erdboden verschluckt, seitdem ihre Ménage-à-trois mit einem Freund in die Brüche ging. Schlug der sie einfach tot? Aus Eifersucht, aus Wut? Salgado macht ihn in der geschlossenen Psychiatrie ausfindig – ein Wrack, vollgepumpt mit Medikamenten –, doch trotzdem ist nach dem Verhör eines ganz sicher: Nicht nur er hatte damals guten Grund auszurasten. Vater, Bandkollege, Jugendfreundin, sie alle wurden von den Opfern bitter enttäuscht …


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