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Der kleine Bruder

Sven Regener

Der kleine Bruder

ERZÄHLUNGEN UND ROMANE

Gelesen von Sven Regener

Informationen: ungekürzte Lesung, 324 Minuten, 5 CDs, 24.95 €

Verlag: tacheles!

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Rezension

Sven Regener liest genial. Und er raschelt beim Umblättern mit den Seiten, er gerät ab und an ins Stocken, verhaspelt sich leicht, und seine Aussprache ist nicht immer deutlich. Aber Regener liest genau so, wie dieses Buch gelesen werden muss: mit hohem Tempo, schnoddrig, nachlässig. So paradox es klingen mag. Die Stärke dieser Lesung liegt in ihren Schwächen, jede Schludrigkeit sitzt. "Kleiner Bruder" gehört in jene Kategorie, in der das Hörbuch noch besser ist als die Buchvorlage - und die ist bereits sehr gut. Das Missing Link zwischen "Neue Vahr Süd" und "Herr Lehmann" passt wie der Kronkorken auf die Bierflasche,  Stil und Länge stimmen. Darauf ein Pils. Prost!

(jr)

Kurzbeschreibung

Berlin-Kreuzberg, November 1980: Im Schatten der Mauer gedeiht ein Paralleluniversum voller Künstler, Hausbesetzer, Kneipenbesitzer, Kneipenbesucher, Hunde und Punks. Bier, Standpunkte, Reden, Verräterschweine – alles ist da. Nur eins fehlt: jemand, der alles mal richtig durchdenkt: Frank Lehmann aus Bremen. Nachdem seine WG dort vom Gesundheitsamt geschlossen wurde, das Zimmer bei seinen Eltern zum Fernseherreparieren benötigt wird und er nach kühnem Ausbruch aus dem Wehrdienst noch keinen Plan hat, fährt er erst mal nach Berlin – zu seinem großen Bruder Manni, der dort als Künstler lebt und eine große Nummer ist. Dachte er. Doch Manni ist weg. Weder sein Vermieter Erwin Kächele noch dessen Nichte Chrissie oder sein Mitbewohner Karl haben eine Ahnung, wo Manni steckt. Außerdem nennen sie ihn nicht Manni, sondern Freddie. Und haben sofort eine konkrete Idee davon, was Frank zu tun hat: Anstelle seines Bruders an einem kurzfristig anberaumten Krisenplenum teilnehmen. Damit beginnt eine lange Nacht, in der Frank Lehmann lernt, dass in einer Welt, in der alle Künstler sein wollen, nichts notwendigerweise das ist, als das es erscheint, und in der er mehr über seinen Bruder erfährt, als er wissen will, aber nie das, wonach er fragt. Und mit einer Nacht ist es nicht getan, denn wie sagt Karl, der Typ, den Frank auf Anhieb nicht mag, und der sein bester Freund werden wird: »Das ist wie in der Geisterbahn. Jetzt sind alle eingestiegen, und der Bügel geht runter, und dann müssen das auch alle bis zu Ende mitmachen ...«


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