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Brief an mein Leben

Miriam Meckel

Brief an mein Leben

SACHHÖRBÜCHER

Gelesen von Miriam Meckel

Informationen: gekürzte Lesung, 288 Minuten, 4 CDs, 19.95 €

Verlag: Random House Audio

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Rezension

Eine Kommunikationsfachfrau verstummt. In "Brief an mein Leben" beschreibt die heutige Universitätsprofessorin und ehemalige Regierungssprecherin und Staatssekretärin Miriam Meckel offen und schonungslos über ein großes Problem unserer Zeit: den Burnout. Ein Zustand, bei dem sich der Körper abschaltet, weil er einfach nicht mehr kann. "So hatte ein fauler Tag eine ganze Menge Bestandteile .... die alle durchaus Aktivitäten widerspiegeln", stellte Miriam Meckel später fest.
In klarer, deutlicher und verständlicher Sprache beschreibt die Autorin ihr Leben in dieser Zeit. Emotionen, ihr körperliches Befinden und wissenschaftliche Erklärungen wechseln sich in "Briefe an mein Leben" ab. Dass sie gewohnt ist, Vorträge zu halten, merkt man an der Art, wie sie spricht: ebenfalls klar und deutlich, manchmal spröde und sehr ruhig. Fast so, als wolle sie sich selbst beruhigen. Ihre Stimme und die Art, wie Miriam Meckel schreibt, sind exakt aufeinander abgestimmt und passen gut zu diesem Thema. Besonders andere Betroffene dürften sich verstanden fühlen. Für die Menschen, die einem Burnout bisher entgangen sind, ist die Detailhingabe ihrer Beschreibungen allerdings zeitweise langatmig und verlangt Durchhaltevermögen. Dennoch ein wichtiges Zeugnis für unsere Gesellschaft.

(tm)

Kurzbeschreibung

Wenn der Körper die Notbremse zieht: Eine erfolgreiche Frau klappt zusammen. Die Kommunikationsexpertin ist Professorin an der Universität, gefragte Gesprächspartnerin der Medien, sie hält Vorträge, berät Unternehmen – und dann passiert ihr genau das, wovor Miriam Meckel selbst immer gewarnt hat: Während sie wieder mal eine Flut geschäftlicher und privater E-Mails beantwortet und nebenher den Koffer packt – was braucht sie, um auf der Konferenz zu reden, zu joggen und mit Freunden zu feiern? –, zieht ihr Körper die Notbremse. Nichts geht mehr. Die Diagnose: Burnout. In einer Klinik im Allgäu beginnt sie, einen «Brief an mein Leben» zu schreiben. Darin setzt sie sich tastend und suchend damit auseinander, wovon sie sich so lange mit Arbeit und Aktionismus abgelenkt hat. Präzise analysiert sie ihre Gefühle, stößt auf alte Wunden und macht deutlich, was geschieht, wenn wir ständig unterwegs sind und permanent kommunizieren, aber nicht mehr sagen können, was uns glücklich macht. Miriam Meckels Geschichte berührt und rüttelt auf. Noch nie hat jemand, der so aufs Reden und Kommunizieren spezialisiert ist, so offen über das eigene Verstummen und die persönlichen Erfahrungen mit einem Burnout gesprochen – und darüber, wie man mit ihm umgehen, ihn überwinden kann.


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