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Kalte Macht

Jan Faber

Kalte Macht

THRILLER UND KRIMIS

Gelesen von Kai Wiesinger

Informationen: ungekürzte Lesung, 749 Minuten, 19.99 €

Verlag: Der Hörverlag

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Rezension

Das war ja wohl nichts. Angekündigt: der Roman eines intimen Kenners der deutschen Politiklandschaft, herrlich verschwörerisch, inklusive Pseudonym. Geliefert: eine lahme Geschichte, die an Dreierlei krankt - einem schlechten Lektor, einem schlechten Regisseur und einem mäßigen Sprecher. Eigentlich Viererlei, beinahe hätte ich die unglaubwürdige Protagonistin vergessen, ein naiver Polit-Profi. Zur Geschichte: Die Kanzlerin als Spinne im Netz. Wunderbar! Kohl verwickelt in das Herrhausen-Attentat? Spannend! Theoretisch. Auftritt des Lektors: An ihm wäre es gewesen, Mittwochstreffen nicht donnerstags stattfinden zu lassen, den dürftigen Sprachstil zu überarbeiten und die sträflich versandende Nebenhandlung zu retten. Wiesinger und Regisseur Martin Freitag wiederum sind ein Paket für sich. Lassen wir den dicken Schnittfehler auf CD zwei mal außen vor. Auch die Tatsache, dass Kevelaer nicht wie Kevlar ausgesprochen wird und der Banker nicht wie die Gartenbank. Dann bleiben: unzählige unnatürlich betonte Sätze sowie verwirrende Dialoge ohne erkennbare Figurenstimmen. Viel zu selten bemüht sich Wiesinger um Variationen. Wenn er verführerisch klingen will, geht auch das leider nach hinten los. Aber böse kann er, immerhin.

(tan)

Kurzbeschreibung

Macht, Intrigen und ein mörderisches Komplott: Natascha Eusterbeck wird von der Kanzlerin höchstpersönlich zur Staatssekretärin ernannt und erhält von ihr den Auftrag, heimliche Machtstrukturen und Seilschaften in ihrem Umfeld zu entlarven und potenzielle Feindescliquen ausfindig zu machen. Ihr wird schnell klar, dass ihre Anwesenheit nicht von allen geschätzt wird: Sie erhält Drohmails, wird verfolgt und eingeschüchtert. Und als sie dann auch noch einem Komplott von ungeheuerlicher Brisanz auf die Spur kommt, wird aus dem Spiel tödlicher Ernst ... Der Insiderroman aus dem Kanzleramt, gelesen von Kai Wiesinger.


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